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  • Unsere Schulhunde „Line“ und "Cora"

       
                               

    Hiermit möchten wir Ihnen unsere Schulhunde „Line“ und "Cora" vorstellen.

    Line ist eine Australian-Shepherd-Hündin, 4 Jahre alt, und hat die Ausbildung zum Therapiebegleithund mit Erfolg abgeschlossen. Sie unterstützt Alena Winter (Erzieherin an der Seebergschule am Standort Mörlenbach) seit über einem Jahr bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderung.
    Die Ausbildung absolvierten die beiden in Heidelberg bei „Canis Lupus Therapeuticus e.V“. Bei diesem Verein wird Lines Verhalten von nun an auch jährlich überprüft.
    Die beiden wurden dort als Therapiebegleithundeteam auf die Arbeit mit dem Hund in der Einrichtung vorbereitet. Dafür war ein direkter Bezug zur Praxis sehr wichtig, damit der Hund erste Erfahrungen mit seiner späteren Arbeit sammeln kann.

    Die Labrador-Golden Retriever Hündin Cora begleitet Frau Hofmeister (Förderschullehrerin am Standort Bensheim) ein bis zwei Tage pro Woche in ihrem Unterricht in der Grundstufe. Sie hat bereits 1,5 Jahre Erfahrung als Schulhund,


                                  


    Ein Therapiebegleithund ermöglicht viele neue Möglichkeiten in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern. Zu dieser Ausbildung werden nur Hunde zugelassen, die einen entsprechenden Wesens- und Stresstest einwandfrei absolviert haben. Nur ausgewählte, ausgeglichene Hunde können so beruhigend auf die Gruppe wirken und auf jedes Kind individuell eingehen.
    Line und Cora haben diesen Test erfolgreich bestanden.
    Ziel der pädagogischen Arbeit mit dem Hund ist es, dass die Kinder im Umgang mit dem Hund lernen, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, dieses zu umsorgen und klare Regeln zu beachten.
    Line und Cora sollen nach und nach ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit an der Seebergschule werden und dazu beitragen, Sicherheit im Umgang mit Tieren aufzubauen und das Vertrauen und Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken.
    Hierbei ist sichergestellt, dass die Hunde ausschließlich dann zum Einsatz kommen, wenn Frau Winter bzw. Frau Hofmeister dabei sind, so dass die Kinder niemals alleine mit dem Hund sein werden.
    Neben der Stärkung des Verantwortungsbewusstseins und des Selbstbewusstseins kann der Einsatz von Schulhunden folgende weitere positiven Auswirkungen erbringen:

    • ein besseres Lernklima schaffen
    • die Schülerinnen und Schüler zum Lernen motivieren
    • die Wahrnehmung und Kommunikationsfähigkeit fördern
    • die Konzentrationsfähigkeit verbessern
    • beruhigend wirken

                                                                                      


    Beide Hunde sind selbstverständlich geimpft und werden regelmäßig tierärztlich auf Darmparasiten (z.B. Würmer) untersucht, um Ansteckungen auszuschließen. Sie sind natürlich auch haftpflichtversichert. Die Kinder werden auf den Umgang mit einem Hund vorbereitet und immer wieder an klare Umgangsregeln erinnert. Das Einhalten von Hygienemaßnahmen ist selbstverständlich.




                             


    Line stellt sich vor

    Hallo,
    mein Name ist Line und ich bin 4 Jahre alt. Mein Frauchen hat mich im Alter von 10 Wochen bei sich aufgenommen und ich bin bei ihr und ihren Eltern groß geworden. Wenn Frauchen arbeiten war, wurde ich von ihren Eltern umsorgt.
    Von Beginn an hat Frauchen mit mir die Hundeschule besucht und dort habe ich schnell gelernt, dass es etwas Leckeres zu futtern gibt, wenn ich nur lieb genug schaue und ab und zu mal „Sitz“ und „Platz“ mache.
    Leckerlis sind meine große Leidenschaft und ich würde einfach alles dafür tun.
     
    Da Frauchen mich immer überall mit hingenommen hat, habe ich keine Angst vor fremden Situationen oder Menschen. Ich fühle mich sowohl auf dem Land als auch in der Stadt wohl und freue mich über jeden Menschen, der mich nett begrüßt.
    Wenn ich mich freue, wackle ich mit meinem ganzen Körper, bei besonders großer Freude fange ich dann auch noch an zu fiepen, was immer alle ganz „süß“ und „putzig“ finden. Je mehr sie sich über mein Verhalten freuen, desto mehr wackle ich dann und wedle mit dem Schwanz.
    Das zweite Zuhause von Frauchen und mir ist der Reiterhof, auf dem Frauchen ihr Pflegepferd stehen hat. Dort lerne ich immer wieder neue Menschen und Kinder mit oder ohne Handicap kennen und gehe sehr entspannt mit jeder neuen Situation um.
    Im Alter von 2 Jahren habe ich mit großem Erfolg die Begleithundeprüfung bestanden, welche quasi der Führerschein für den Hund und seinen Halter ist. Alle waren mächtig stolz auf mich.
    Nun hat sich Frauchen etwas Neues für mich ausgedacht. Ich soll jetzt Therapiebegleithund werden. Dafür war ich dann extra bei einem Eignungstest, wo die Menschen ganz viele komische Sachen mit mir gemacht haben. Naja, ich hab' das alles mal souverän über mich ergehen lassen. Danach ging es dann so richtig los. Frauchen und ich haben viele Wochenenden bei der Ausbildung zum Therapiebegleithund verbracht und eine Menge gelernt.
    Nach einer umfangreichen Abschlussprüfung bin ich nun ein richtiger Therapiebegleithund und freue mich auf meine zukünftige Arbeit als Schulhund an der Seebergschule.


    Cora stellt sich vor:

    Hallo mein Name ist Cora. Ich bin eine Labrador-Golden Retriever Hündin und bin 9 Jahre alt. Ich kam zu meinem Frauchen und ihrem Mann in die Familie als ich 10 Wochen alt war (da war es gerade Weihnachten). Dort habe ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt, weil ich dort viel Platz und tolle Spielgefährten (4 Katzen) hatte. Außerdem hat mein Frauchen ganz viel Zeit mit mir verbracht und ich durfte jede Woche in die Welpenschule und später dann in den Erziehungskurs gehen. Ich habe sehr schnell alles gelernt was mir beigebracht wurde, deshalb hat sich mein Frauchen etwas Neues für mich überlegen müssen. Als ich ein Jahr alt war habe ich mit Agility-Training angefangen. Hierbei muss ich über verschiedene Hindernisse springen, durch Tunnel rennen oder z.B. über eine Wippe laufen.

    Vor zwei Jahren durfte ich dann das erste Mal mit meinem Frauchen in den Unterricht gehen. Wir haben davor eine Fortbildung besucht und es wurde von unserem Hundetrainer bestätigt, dass ich von meinem Wesen her geeignet bin um mit Kindern zu arbeiten. Ich bin ein sehr ruhiger und entspannter Hund und habe nicht so schnell vor irgendetwas Angst. Mein Frauchen hat während dem Vorbereitungsdienst zur Förderschullehrerin eine theoretische und praktische Prüfung über das Thema „Hundgestützte Pädagogik“ (keine Ahnung was das bedeutet….) absolviert. Hierfür wurde ich einen Tag pro Woche im Unterricht eingesetzt und durfte mit den Kindern in der Schule arbeiten. Das fanden die Schülerinnen und Schüler super und ich auch, weil ich ganz viel gestreichelt wurde und ab und zu auch ein Leckerli bekommen habe. Nachdem alle Prüfungen bestanden waren und mein Frauchen ihren Vorbereitungsdienst beendet hatte, hatte ich zwei Monate Urlaub.

    Seit Oktober 2017 bin ich ein Schulhund der Seebergschule und arbeite an zwei Tagen pro Woche.